Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

OKweitere Informationen

DER APOLLINARISBERG

Kirche | Kloster | Kulturlandschaft

Restaurierung

Gusseiserne Turmhelme sind sanierungsbedürftig

Im September 2017 zeigte eine Untersuchung, dass Schäden an den Verzierungen (Krabben) der gusseisernen Turmhelme (Baujahr 1842) vorhanden sind. In einer gut koordinierten Aktion zwischen dem Architekturbüro Ernst (Zülpich), der Kunstschmiedefirma Hoppen (Dattenberg) und der Wallfahrtsstiftung (Trier) sind die gusseisernen Helme der Westtürme umgehend gesichert worden. Die Firma Hoppen prüfte die einzelnen Teile auf Festigkeit, entfernte die defekten Stücke und sicherte zusätzlich die Stabilität von einzelnen Elementen mit Stahlbändern.

Aus Sicherheitsgründen wurden im Juli 2018 von der Firma Jenal (Schmelz) die Krabben an den Turmhelmen abgenommen. Experten wie Prof. Hempel (Bonn)  werden in der nächsten Zeit intensiv die Situation der Türme untersuchen. Erst nach Vorlage der Ergebnisse dieser Analysen kann dann die notwendige und sicherlich aufwendige Grundsanierung geplant werden.

Die Baugeschichte der gusseisernen Turmhelme und der heftige Streit um die Verwendung von Gusseisen bei sakralen Bauwerken habe ich in einem Aufsatz zusammengefasst: Die Errichtung der gusseisernen Turmhelme der Apollinariskirche in Remagen vor 175 Jahren.

Download:Gusseisen Aufsatz D02

 

In einem zweiten Dokument sind alle Quellen zur Verwendung von Gusseisen und anderen Metallen detailliert dargestellt: Apollinariskirche. Die Verwendung von (Guss)-Eisen. Eine Dokumentation.

Download: Gusseisen Quellen D02