DER APOLLINARISBERG

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Bibliothek Fürstenberg

Die Bibliothek Fürstenberg-Stammheim
Franz Egon von Fürstenberg-Stammheim kam in den Besitz der Fürstenbergschen Bibliothek und hat sie wohl auch stark erweitert. Sein Sohn Gisbert hat die gesamte Bibliothek (ca. 22000 Bände) im Jahr 1904 an die Universität Münster  übergeben. Die Bücher sind in den normalen Bestand einsortiert worden. Ein großer Teil ging während des II. Weltkrieges verloren.

Es gibt jedoch ein handschriftliches Verzeichnis der übergebenen Bände aus dem Jahr 1904, das im Jahr 2016 digitalisiert wurde (siehe Abbildung). Im Idealfall könnte eine Liste von Büchern extrahiert werden, die sehr wahrscheinlich von Franz Egon von Fürstenberg-Stammheim angeschafft wurden und uns dadurch vielleicht einen Zugang zu seiner Gedankenwelt ebnen. Mit diesem Wissen wäre dann vielleicht auch für einen Kenner der Theologie des 19. Jahrhunderts eine Einordnung der religiösen Motive und Bibelzitate der Apollinariskirche möglich.

Ein kleiner Anfang:
Ich habe die Bücher zum Thema „Theologie“ und „Deutsche Geschichte“ der Jahre 1818 bis 1870 extrahiert. Die mengenmäßige Übersicht der Erscheinungsjahre (= Anschaffungsjahre?) sieht folgendermaßen aus.

Die kompletten theologischen Titel der Jahre 1818 bis 1870 stelle ich hier als eine noch unkorrigierte PDF Datei zur Verfügung
Theologie 1818 bis 1870
Jetzt müssen die Erwerbungen seiner Großonkel, Franz von Fürstenberg (1729-1810, Generalvikar in Münster) und Franz Egon von Fürstenberg (1737-1825, letzter Fürstbischofs von Hildesheim und Paderborn) sowie von seinem Vater, der 1828 starb, separiert werden.

 

Dann können wir einen Blick in die theologischen Interessen von Franz Egon von Fürstenberg-Stammheim werfen …