Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.

OKweitere Informationen

DER APOLLINARISBERG

Kirche | Kloster | Kulturlandschaft

Restaurierung

Gusseiserne Turmhelme sind sanierungsbedürftig

Im September 2017 zeigte eine Untersuchung, dass Schäden an den Verzierungen (Krabben) der gusseisernen Turmhelme (Baujahr 1842) vorhanden sind. In einer gut koordinierten Aktion zwischen dem Architekturbüro Ernst (Zülpich), der Kunstschmiedefirma Hoppen (Dattenberg) und der Wallfahrtsstiftung (Trier) sind die gusseisernen Helme der Westtürme umgehend gesichert worden. Die Firma Hoppen prüfte die einzelnen Teile auf Festigkeit, entfernte die defekten Stücke und sicherte zusätzlich die Stabilität von einzelnen Elementen mit Stahlbändern.

Aus Sicherheitsgründen wurden im Juli 2018 von der Firma Jenal (Schmelz) die Krabben an den Turmhelmen abgenommen.

Es liegt seit 2020 ein Gutachten vor, aber die Einschränkungen der Abläufe durch Corona sind doch erheblich. Dass es zu einer schnellen vollständigen Restaurierung der Türme kommt ist in der jetzigen Situation unwahrscheinlich. Zumindest ist durch die Abnahme der Krabben die Situation gesichert und stabil.

Die Baugeschichte der gusseisernen Turmhelme und der heftige Streit um die Verwendung von Gusseisen bei sakralen Bauwerken habe ich in einem Text zusammengefasst:
Die gusseisernen Turmhelme der Apollinariskirche.
[RemagenerApollinarisBibliothek: Band 7 (2019)]